Kultur und Kunst
Museen und Denkmäler
Plaza de Carros
Im Stadtzentrum auf der Rückseite des Hotels Anfora befindet sich das Melilla des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt die kleinen Viertel Fuerte del San Miguel, San Carlos, La Alcazaba (nicht mehr vorhanden) und das Mantele, wo die Plaza liegt. Von ihr aus kann man das Panorama über die Grube de los Cameros und die Vorderseite des dritten ummauerten Altstadtbereichs (Tercer Recinto) aus dem 18. Jahrhundert genießen.
Tercer Recinto
Dieses Viertel ist durch den Turm der Alafina (Torre de la Alafina) oder der "fünf Wörter" (Cinco Palabras), das Quartier des San Fernando, die Schutzwehr des San Fernando und die Falsa Braga bestimmt. Zwischen den Steinen in den Mauern des zweiten Altstadtbereichs (Segundo Recinto) befinden sich einige Vertiefungen in Form von umgedrehten Becken, welche als Getreidespeicher genutzt wurden und auf das prähispanische Melilla hinweisen. Wenn man vor der Zugbrücke von links nach rechts schaut, sieht man: Das Schutzwehr von San Pedro, la Cortina de Hornabeque und das Schutzwehr von San José. In der Cortina befindet sich ein Tunnel mit selbigen Namen und über diesem liegt ein Gedenkstein, der an den "Erfolg der Mauren" (Suceso del Morabito) erinnert, welcher in der "Arfía" geschah, bevor Hornabeque gebaut wurde und Juan Ruiz de Alarcon in der Erzählung "la Manguilla de Melilla" erwähnt.
Segundo Recinto
Nachdem man den Tunnel von Hornabeque durchlaufen hat gelangt man zur Plaza de Armas und entdeckt die prächtige Stadtmauer (Muralla Real) der Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert. Die heute als Garten angelegte Plaza de Armas galt bis 1906 als Strafanstalt von Melilla. Auf der linken Seite der Plaza führen einige Stufen zu einer Terrasse in dessen Inneren sich die Kerker des Gefängnisses befanden, aus denen man die Bucht der Schildkröten (Ensenada de los Galápagos) und die Grube des Santiago (foso de Santiago) betrachten kann.
Primer Recinto
Das Tor von Santiago (La Puerta de Santiago) ist das repräsentativste Denkmal der Altstadt von Melilla. Hinter dem monumentalen Tor erscheint der Aufgang zu den Festungstürmen, der Stand der Wachposten, die Treppe zur Terrasse und der Ausgang zur historischen Grube, heute die Plaza de la Avanzadilla. Im Anschluss gelangt man zur Kapelle des Santiago, das einzige Merkmal des religiös gotischen Stils in Afrika. Das Ende des Tunnels der Santa Ana mündet auf der Plaza de la Maestranza. Auf der linken Seite sieht man die Meisterbauten der Steinmetze aus der Renaissancezeit Melillas. Als Beweis findet man in den Steinen noch die Markierungen oder Stempel der meisterhaften Steinmetze.
Wichtige Museen
Es gibt 3 wichtige Museen der Stadt:
- Museo Arqueológico
- Museo Militar
- Museo Bereber
Sehenswerte Gebäude
Bei einem Stadtausflug sollte man unbedingt diese Gebäude beachten:
- Das Rathaus (Ayuntamiento)
- Die Kinos "Nacional" und "Monumental"
- "La Farmacia militar"
- Die Schule "del Buen Consejo"
- Die ersten Hausnummern der "avenida Juan Carlos I"
- Das Haus "Metropol", an der "Plaza de España", "centro vital de la urbe"
- Die Kirche "del Buen Consejo"
- Die Kirche "del Sagrado Corazón"
- Die Synagoge "Central"
- Das "Hospital Indígena".
Verkehrsverbindungen
Man erreicht Melilla:
Über den Seeweg aus den Häfen Málaga und Almería mit mehreren Fahrten in der Woche und geräumigen Passagierfähren mit Fahrzeug- und Frachttransport.
Über den Luftweg aus Málaga, Almería, Granada, Madrid und Barcelona. Weiterhin wird ein Flugtaxi-Service angeboten.
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Gastronomie
Die Küche Melillas stellt eine der deutlichsten Ausprägungen der kulturellen Durchmischung in Melilla dar. Hervorheben lässt sich besonders die mediterrane Küche, die Dreierkombination aus Fisch, Seemuscheln und Mollusken, die exotischen Speisen und die Küche mit Gewürzen. Eine weitere Empfehlung in Melilla ist der Verzehr von "Häppchen" und "Tapas".
Feste
Die kulturelle Mischung und die vier offensichtlichen und gelebten Religionen in Melilla verwandeln die Stadt in annähernd ganzjährige Feiertage mit Festen und Veranstaltungen.
Die wesentlichen Feiertage der Christlichen Gemeinde sind Ostern (Semana Santa), Weihnachten (Navidad), Dreikönigsfest (Epifania), Neustra Senora da la Victoria und der Tag des St.Franziskus (Schutzheiliger der Stadt). Die der Muslimischen Gemeinde sind Ramadan, kleines Passahfest (Id El Fitre), Opfer-Passahfest (Id El Kebir), Geburtstag des Propheten (Achra) und Neujahr. Für die Jüdische bzw. Hebräische Gemeinde sind es der Karneval (Purim), das Passahfest (Pesaj), Pfingsten (Shavuot), Neujahr (Ros-hashaná) und Yom Kipur (der Vergebung). Und nicht zuletzt das Hauptfest der Hinduistischen Gemeinde, das Neujahrfest (Diwali).
Freizeit und Sport
Melilla lädt zu vielen unterschiedlichen kulturellen und sportlichen Aktivitäten ein. Für "Abenteurer" und "Entdecker" ist Melilla ein idealer Ort für aufregende Touren per Boot, zum Tauchen, durch die Wüste, zum Bergwandern und zu historischen Orten und Ruinen, ... Und nach den erlebten Abenteuern finden sich in jedem Winkel der Stadt Möglichkeiten zur Entspannung sowie für die Fitness, vor allem in der Gegend des Sporthafens Noray und an den Stränden.
Hotels
Parador Nacional de Melilla * * *
Avda. Cándido Lobera, s/n
Tel: (+34) 952 684 940
Hotel Melilla Puerto * * * *
Explanada de San Lorenzo, s/n
Telf. 952 695 525
Hotel Anfora * * *
c/ Pablo Vallescá, 19
Telf: 952 683 340
Hotel Avenida * * *
C/ Juan Carlos I, 24
Telf: 956 684 949
Hotel Rusadir * * *
C/ Pablo Vallescá, 5
Telf: 952 681 240
Klima
Durch Melillas Lage in Nordafrika und an der Mittelmeerküste erfreut sich der Ort über ein beneidenswertes Klima mit jährlich 300 Sonnentagen und einer Jahresdurchschnittstemperatur von über 19°C.
Tourismusinformation
Viceconsejería de Turismo
Palacio de Congresos y Exposiciones
C/ Fortuny, 21
Telf: 952 680 493 / 952 675 444
E-mail: info@melillaturismo.com Web: www.melillaturismo.com
Geschäfte
Die Stadt Melilla ist ein Paradies für Duty-Free-Einkäufe. Unbedingt besuchen sollte man das als "goldenes Dreieck" bekannte Viertel mit all seinen unterschiedlichsten Läden, direkt im urbanen Zentrum. Ebenso sollte der Besuch des "Mercado Central" und des "Mercado del Real" nicht ausgelassen werden, mit ihren herrlichen Gerüchen, Farben und Aromen.
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