Geschichte:

Infolge seines großen natürlichen Reichtums war Andalusien immer ein Punkt der Zusammenkunft wichtiger und vielfältiger Zivilisationen.

Die Tartesserkönige siedelten seit der Bronzezeit in Westandalusien. Zu dieser Zeit wurden die natürlichen Reichtümer ausgebeutet und es wurde Handel mit anderen Orten getrieben. Ebenso kamen die Phönizier und gründeten eine der ältesten Städte des Kontinents, heute bekannt als Cádiz.

Die Römer kamen im 3. Jahrhundert vor Christus und blieben 7. Jahrhunderte lang, bis zum Eintreffen der Vandalen aus dem Norden. Ab 711 verwandelte der Islam Andalusien in sein wichtigstes kulturelles und wissenschaftliches Zentrum im Westen.

Die christlichen Könige komplettierten die „Reconquista“ im Jahr 1492. Im selben Jahr startete Kolumbus in Huelva um Amerika zu entdecken. Sevilla und sein Hafen verwandelten sich in das neuralgische Zentrum des spanischen Imperiums. Diese Entwicklung hatte die Stadt seiner strategisch günstigen Position für die Kommunikation zwischen Spanien und seinen amerikanischen Kolonien zu verdanken. Diese Aufgabe übernahm dann seit Beginn des 18. Jahrhunderts Cádiz. Durch die bedeutungsvolle maritime Tradition Andalusiens wurde Sevilla als Start- und Zielpunkt für die erste Weltumrundung mit dem Schiff ausgewählt.

Im 19. Jahrhundert wurde Andalusien unvergesslich gemacht: durch seinen großen kulturellen Reichtum, die Künstler der Romantik, die Mythen und Legenden, Don Juan, Carmen, und die andalusischen Toreros, etc. Diese Stereotypen Andalusiens haben sich über die Zeit bis heute gehalten und werden auch weiterhin benutzt.