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Kunst, Kultur und Traditionen:
Viele verschiedene Zivilisationen haben sich im Laufe der Jahrhunderte auf dem Territorium Andalusiens aufgehalten und hinterließen dabei ein immenses und sehr breit gefächertes, einmaliges, historisches Erbe.
Auch aus dem Blickwinkel des Architekten bietet Andalusien sehr viel. Angefangen mit der weltweit bekannten Alhambra in Granada, der Mezquita in Córdoba und der Giralda in Sevilla; weiterhin die unzähligen Klöster, Schlösser und Paläste, konstruiert in Zeiten einer florierenden Wirtschaft; bis hin zur avantgardistischen Architektur der Weltausstellung in Sevilla im Jahr 1992. Andalusien hat viele wichtige Künstler hervorgebracht. Um nur einige zu nennen: Maler wie Velásquez, Murillo und Picasso, Schriftsteller wie Juan Ramón Jiménez, Gustavo Adolfo Becquer und García Lórca, außerdem Musiker wie Manuel de Falla.
Die große Palette an Museen erlaubt die Betrachtung religiöser Kunst, der Malerei, der Architektur, der Archäologie und Ethnographie von weltgeschichtlicher Bedeutung.
Der Reichtum des andalusischen Erbes drückt sich auch in den vielfältigen, außergewöhnlichen Traditionen und Festen aus. Betrachtet man den Gegensatz zwischen der Ausgelassenheit während der lokalen Feste bzw. des Karnevals und der religiösen Leidenschaft während der Semana Santa und den Wallfahrten, so kann man ablesen, dass Andalusiens an sich ein einziges Fest darstellt, mit seinem Flamenco, den Stierkämpfen und den Theateraufführungen.
Auch seine gastronomische Vielfalt ist sehr groß. Diese ist eindeutig von der Herrschaft der Araber beeinflusst worden und ist eng mit der Vielfalt und Qualität der lokalen Produkte, wie dem exzellenten Wein, Fisch, Meerestieren, Fleisch und Käsen, verknüpft.
Nicht vergessen werden sollte die Handwerkstradition, welche unter anderem die Keramik, die Holzschnittskunst und den Musikinstrumentenbau umfasst.
   
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